Als Azubi ins Ausland Technisch versierte Naturliebhaber: Der Gärtnerberuf ist modern und vielseitig

Foto: BMBF / Sascha Baumann / akz-o

Pressemitteilung: (akz-o) Florian Klarmann ist Gärtner mit Leidenschaft. Ihm gefällt, wie abwechslungsreich der Beruf ist: „Pflanzen wachsen ja nicht jedes Jahr komplett gleich, das variiert nach Wetter und Jahreszeit.“ Daher müsse man genau beobachten, wie sie reagieren.

 

Außerdem brauche man enormes Pflanzenwissen und müsse sich mit moderner Gewächshaustechnik gut auskennen. Bewässerung, Düngung, Belüftung oder Belichtung der Pflanzen erfolgen mittlerweile häufig computergesteuert. Fachkräfte können diese hoch entwickelte Technologie anwenden. Für den umtriebigen Florian Klarmann, der neben seiner Ausbildung für berufgaertner.de bloggt, kein Problem.

Seine Leidenschaft für Blumen und Pflanzen wurde ihm mit seinem Namen (Florian kommt aus dem Lateinischen und bedeutet wörtlich „der Blühende“) praktisch schon in die Wiege gelegt. Ganz besonders mag er exotische Gewächse. Der Feuersalbei mit seinen prächtigen roten Blüten ist eine seiner Lieblingspflanzen. „Und bei Ananassalbei oder Bananenminze ist man völlig überrascht von dem Geruch.“ Für seine Ausbildung entschied sich der 19-Jährige aus der Schwäbischen Alb bewusst für einen kleinen Betrieb. „Da ist die Arbeit oft vielfältiger.“ An einem typischen Tag topft er Pflanzen ein, rückt Jungpflanzen, richtet Ware, berät Kunden. Als angehender Zierpflanzengärtner arbeitet er zwar überwiegend im Gewächshaus. Zum Sortiment gehören aber auch Stauden und er pflegt und bepflanzt auch Außenanlagen.

Um seine Zukunft muss sich der engagierte Junggärtner keine Sorgen machen. Sein Chef hat ihm schon eine Stelle angeboten. Auch Ralf Kretschmer, Vorsitzender im Ausschuss Berufsbildung und Bildungspolitik im Zentralverband Gartenbau e.V., bewertet die beruflichen Perspektiven für den Gärtner-Nachwuchs als sehr positiv: „Generell gibt es derzeit eine hohe Nachfrage an Personal – und das in nahezu allen Fachrichtungen.“

Bevor er seine Gesellenjahre beginnt, steht erst einmal ein Auslandsaufenthalt an. In Dänemark will er in Randers Regnskov, einem Regenwald-Park, arbeiten. Zwischen Kapuzen-Gibbons, frei fliegenden Aras, Riesenlianen und Brettwurzelbäumen wird er dort die tropische Pflanzenwelt pflegen. Die ersten Wörter auf Dänisch kann er schon.

Über weitere spannende und überraschende Ausbildungsberufe mit Zukunft informiert das Bundesministerium für Bildung und Forschung im Rahmen der Kampagne „Du + Deine Ausbildung = Praktisch unschlagbar!“ unter www.praktisch-unschlagbar.de.