Energiewelten wachsen zusammen Teil 1 Batteriespeicher

SCM Energiewelten wachsen zusammen

Teil 1: Batteriespeicher
– das „iPhone der Energiewende?“

E3DCmini_210Politiker, Wissenschaftler und alle Experten sind sich einig, dass für eine effiziente Umsetzung der Energiewende Batteriespeicher eine elementare Bedeutung haben! Sie sind in der Lage Stromnetze deutlich zu entlasten, Spitzen dezentraler Energieerzeugungsanlagen abzufedern, die energetische Unabhängigkeit in Privathaushalten und Unternehmen zu maximieren sowie Stromausfälle und Schwankungen auszugleichen.

Durch den Wandel in der Solarbranche mit Fokussierung auf den Eigenverbrauch begann 2009 die Zunahme der Installation von Batteriespeichern in Deutschland. Waren es aus Kostengründen anfangs überwiegend Systeme auf Basis von Bleigel- und Bleisäure-Batterien, entwickelte sich zunehmend der Einsatz verschiedenster Lithium-Ionen-Batterien. Diese zeichnen sich durch eine deutlich höhere Lebensdauer, Zyklenfestigkeit, Energiedichte und Einsatzvielfalt aus. Erfahrungen aus der parallel stark wachsenden Elektromobilität verstärken die Dynamik der Hausspeichersysteme.

Internationale Marktführer der Elektronikbranche wie Sony, Samsung, Panasonic, LG und Saft erhöhen konsequent die technologische Weiterentwicklung und Vertriebsaktivität zur Erlangung von Marktanteilen speziell in Deutschland mit seiner Vorreiterrolle bei der Energiewende. Aber auch große Energiekonzerne wie E.ON, RWE, EWE unter anderem haben die Notwendigkeit erkannt, Batteriespeicher in Verbindung mit Photovoltaikanlagen in den Markt zu integrieren!

Batteriespeicher sind aktuell aber oftmals schon weit mehr als nur Speichermedien für Strom. Durch kompakte Bauweise und modernste Hardware sowie Software bieten Hersteller wie zum Beispiel das deutsche Unternehmen E3/DC multifunktionale Hauskraftwerke an. Zusätzlich zur Speicherung von Strom können diese Geräte intelligent mit Photovoltaik, KWK- und BHKW-Anlagen, Elektrofahrzeugen, virtuellen Kraftwerken und Hausautomationen gekoppelt werden. Autarkiewerte über 90 Prozent sind durch Praxistests belegbar!

In Verbindung mit Photovoltaikanlagen wird bei Neuerrichtung der Einsatz von „All-in-One“-Geräten empfohlen. Durch die kompakte Bauweise sind Solar- und Batteriewechselrichter, Lithium-Ionen Batterie und Monitoring platzsparend und kompatibel zusammengeführt. Stromflüsse werden intelligent zum Beispiel durch Einbindung von Wetterprognosen gesteuert, sodass Gesamtwirkungsgrade über 90 Prozent erreicht werden können. Fernwartung, Fehlerfrüherkennung und Notstromfunktion sind in Verbindung mit Garantien von zehn Jahren wichtige Parameter
für die Kaufinteressenten.

Sehr unterschiedliche Angaben bezüglich kalendarischer Lebensdauer und Zyklenfestigkeit der Batterien durch Hersteller sowie Fachunternehmen führen häufig zu Irritationen bei Kaufinteressenten: So gibt es Anbieter, die auf technischen Unterlagen eine Langlebigkeit von zirka 10.000 Zyklen vorhersagen, dies entspricht bei typischen 250 Ladezyklen/Jahr einer theoretischen Lebensdauer von 40 Jahren. Dass diese Systeme allerdings nur eine kalendarische Lebensdauer von maximal 12 bis 15 Jahren besitzen, wird selten veröffentlicht.

Die Kosten für Batteriespeichersysteme sind in den vergangenen fünf Jahren wie erwartet gesunken. Allein in 2015 ist der Preis für kleine Batteriespeichersysteme für Privatanwender im Durchschnitt um -26 Prozent gefallen! Aktuell sorgt der Elektroautopionier TESLA mit seinem Hausspeichersystem „Powerwall“ für Furore: Ab März 2016 kann diese 6,4 kWh-Batterie zuzüglich Laderegler für Neu- und Bestandsanlagen für unter 7000 Euro erworben werden.

Ein intelligentes Flüssigkeitskühlsystem ermöglicht den Einsatz dieser Batterie im Temperaturbereich von -20 °C bis +50 °C. Bei Standard-Batteriesystemen sollten die Umgebungstemperaturen zwischen 15 °C und 20 °C ganzjährig liegen, da es sonst negativen Einfluss auf die Lebensdauer der Batterien haben wird.

Eine umfangreiche Beratung und Analyse durch Fachunternehmen mit einem Mindestmaß an praktischen Erfahrungen und Referenzen verschiedenster Systeme und Speichertechnologien wird dringend empfohlen!

Stefan Korneck
Geschäftsführer der scm solar GmbH
Mitglied im Bundesvorstand der Wirtschaftsjunioren Deutschland e.V.

scm-logoscm solar GmbH
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Dieser Bericht ist der 1. Teil einer Serie, weitere folgen