Heizen „mit Köpfchen“ in der Übergangszeit

richtig heizen in der ÜbergangszeitHeizen im Frühjahr - Ihr Kätzchen sagt "Danke schön"!

Richtig heizen in der Übergangszeit – das kann für manchen Hausbesitzer und Wohnungseigentümer zum Drahtseilakt werden. Offiziell ist die Heizsaison 2016/2017 Ende März beendet. Längst ist es nicht mehr so kalt wie im Winter – doch es ist noch zu kalt, um die Heizung ganz abgeschaltet zu lassen. Und nu, fragen Sie sich vielleicht……?

Wie fast immer im Leben, gilt auch hier: Gewusst wie!

Unsere Tipps zum richtigen Heizverhalten im Frühjahr

1. Wärme im Haus halten!

Auch wenn‘s nach der Zeitumstellung verführerisch ist, das noch vorhandene Tageslicht ins Wohnzimmer zu lassen: Schließen Sie die Rollläden und Vorhänge nach Sonnenuntergang! Dadurch speichern Sie die Wärme der tagsüber scheinenden Sonne länger!

2. Türen zu unbeheizten Räumen schließen!

Sie nutzen das Gästezimmer nur unregelmäßig und haben es längere Zeit nur wenig bis gar nicht beheizt? Halten Sie die Türen möglichst geschlossen. Es ist ein Trugschluss anzunehmen, Sie könnten dieses Zimmer mit der Wärme der angrenzenden Räume „überschlagen“.

3. Heizen mit Köpfchen entsprechend der einfallenden Sonnenstrahlen!

An sonnigen Tagen müssen manche Räume, je nach Lage, nur wenig, oder gar nicht beheizt werden. Die rein scheinende Sonne heizt sie ausreichend auf und verhindert die vollständige Auskühlung.

Anders ist es bei Räumen OHNE warme Mittags- oder Nachmittagssonne. Hier sollte die Heizung auch im Frühling noch eingesetzt werden. Andernfalls droht Schimmelbildung durch die vollständige Abkühlung des Raumes.

4. Heizung auf niedrigerer Stufe weiter laufen lassen!

Wenn die Außentemperatur mehrere Tage am Stück über 15 ° liegt, können Sie die Heizung theoretisch abschalten. Da es jedoch bis zum Ende der Eisheiligen Mitte Mai noch empfindlich kühl werden kann, sollten Sie bis zu diesem Zeitpunkt die Heizung auf niedrigerer Stufe weiter laufen lassen statt sie komplett auszuschalten. Denn die Heizung im Bedarfsfall extra hochzufahren kostet deutlich mehr Energie als sie auf Sparflamme weiter laufen zu lassen.

5. Nutzen Sie die gemütliche Wärme durch einen Kamin oder Kaminofen!

Gerade an kühleren Tagen im Frühjahr ist der Kamin oder Kaminofen als Unterstützung für die abgesenkte „Winterheizung“ optimal. Dass das gemütliche Kaminfeuer dabei auch Balsam für die Seele ist, kommt noch dazu!

6. Vereinbaren Sie jetzt ohne lange Wartezeit einen Heizungs-Check!

Nach der langen Heizperiode ist es sinnvoll, wenn Sie einen Heizungs-Check durch einen Fachbetrieb durchführen lassen. Das trägt dazu bei, Ihre Heizungsanlage weiter zu optimieren – z.B. durch einen hydraulischen Abgleich.

Fazit:

Auch eine noch so moderne, ausgeklügelte Heizungssteuerung hat die besonders hohen Temperaturschwankungen im Frühjahr nicht automatisch im Griff.
Damit Ihre Räume bei reduzierter Heizleistung Ihrer „Winterheizung“ auch an kühlen Tagen und Abenden dennoch angenehm warm sind – lassen Sie Ihre Heizung auf Sparflamme weiter laufen, und berücksichtigen Sie dabei einfallende Sonnenwärme und Außentemperaturen!
So wenig wie möglich, und so viel wie nötig – dieses Motto hat fürs Energiekosten sparen beim Heizen im Frühjahr eine ganz besonders hohe Bedeutung.
(hh24, gus)