Kampagne „Klimaschutz daheim“ 2016

Lüneburgs Oberbürgermeister Ulrich Mädge und Tobias Winkelmann starten die Kampagne © Landkreis Lüneburg

Solar-Checks für Hausbesitzer in Hansestadt und Landkreis Lüneburg!

(lk/wö) „Passt die Sonne auf ihr Dach?“ – unter diesem Motto steht die Kampagne „Klimaschutz daheim“ in diesem Jahr. Die Vergabe von 100 Solar-Checks und vielfältige Angebote zur Solarenergie bilden 2016 den Schwerpunkt der Kampagne, mit der die gemeinsame Klimaschutzleitstelle von Hansestadt und Landkreis Lüneburg alle Energiespar- und Klimaschutzangebote für Privathaushalte bündelt.

Hausbesitzer können sich bei der Klimaschutzleitstelle seit dem 14. März 2016 für einen Solar-Check anmelden. Ein Experte prüft dann, ob ihr Gebäude für eine Photovoltaik- oder Solarthermie-Anlage geeignet ist.
„Mit einer Solaranlage auf ihrem Haus können Hausbesitzer nicht nur Heiz- oder Stromkosten senken, sie können auch ein großes Stück Unabhängigkeit vom Energiemarkt gewinnen und gleichzeitig den Wert ihres Gebäudes steigern“, sagt Tobias Winkelmann von der Klimaschutzleitstelle.
Der Solar-Check ist eine einstündige Einstiegsberatung, bei der Immobilieneigentümer erfahren, wie sie mit einer Solarwärmeanlage ihre Heizung entlasten oder mit einer Photovoltaikanlage selbst Strom produzieren können. Ein unabhängiger Energieberater beantwortet
dabei Fragen zu Investitionskosten, Wirtschaftlichkeit sowie zu Anschlussmöglichkeiten an bestehende Heizungssysteme. Auch zu Fördermitteln kann der Energieberater Tipps geben. Seit dem 1. Januar 2016 hat die Bundesregierung über das Anreizprogramm Energieeffizienz (APEE) die Förderung von Solarthermie verbessert: Für eine durchschnittliche Solarthermie-Anlage für Heizung und Warmwasser ist für Hauseigentümer ein Zuschuss von insgesamt 3.000 bis 3.600 Euro möglich. Gefördert wird nicht nur die Solarthermie-Anlage selbst, sondern bereits die Planung. Stefan Lohr, Obermeister der Innung für Klempner, Heizungs- und Sanitärtechnik Lüneburg, begrüßt die Kampagne für die Sonnenenergie als guten Ansatz, um für erneuerbare Energien im Privatbereich zu werben. „Eine solche Beratung ist für viele Hausbesitzer sicherlich ein guter Einstieg um die ersten Fragen zum Einsatz der Solarenergie zu klären. Daran anschließend sollte dann ein ausführliches Beratungsgespräch mit einem qualifizierten Innungsbetrieb aus der Region geführt werden, um eine Solarwärme- oder Photovoltaik-Anlage zu installieren.“
„Das Handwerk ist ein wichtiger Träger der Energiewende“, sagt Tobias Winkelmann, „ebenso wie die vielen Bürgerorganisationen, etwa die Zukunftsgenossen eG, die sich für die Solarenergie einsetzen.“ Die „Solar-Checks“ sind ein Kooperationsprojekt der Klimaschutz und
Energieagentur Niedersachsen mit regionalen Trägern. Ziel ist es, mit einem qualifizierten, unabhängigen und kostengünstigen Beratungsangebot den dezentralen Einsatz von Solarenergie vorrangig zur Eigennutzung zu stärken und damit zum Klimaschutz beizutragen. In einer Ausstellung in der KfZ-Zulassungsstelle und im Bürgeramt der Hansestadt sowie über das Energieportal des Landkreis Lüneburg können sich Interessierte rund um das Thema Solarenergie informieren. Unterstützt wird die Kampagne außerdem von den Lüneburger Innungen für Sanitär- und Heizungstechnik und für den Elektrobereich.

Wer sich für den Solar-Check interessiert, erhält weitere Informationen über die Klimaschutzleitstelle unter www.landkreis-lueneburg. de/klimaschutz-daheim. Eine Anmeldung für einen Solar- Check ist über ksl@landkreis.lueneburg.de oder unter Telefon 0 41 31 – 26 12 47 möglich. Während der Kampagne kann der Solar-Check für einen Eigenbeitrag von 10 € bei einem Beratungswert von 110 € in Anspruch genommen werden.
Lüneburgs Oberbürgermeister Ulrich Mädge und Tobias Winkelmann von der Klimaschutzleitstelle starten den Solar-Check gemeinsam mit den Energieberatern für die Solarenergieberatung. Foto: Landkreis Lüneburg

Weitere Informationen zu Fördermöglichkeiten gibt es unter http://www.wirksam-sanieren.de/solarthermie/foerderung-fuer-solarthermie.