Kleine Stilkunde fürs Bad – Die Kunst des Weglassens

Gelebter „Lagom“-Stil: minimalistische Badeinrichtung mit einer großen Portion Gemütlichkeit. Foto: Vereinigung Deutsche Sanitärwirtschaft (VDS) / Kludi / akz-o

(akz-o) Nicht nur Grün tut gut. Auch elegantes Grau im Bad schmeichelt dem Auge. In Kombination mit Baustoffen wie Beton, Kupfer und Holz entstehen wahre Statement-Bäder in nachhaltigen Materialien. Ihr schlichter Schick sorgt für eine entspannte, lockere Atmosphäre, in der sich die Auszeit vom Alltag jederzeit genießen lässt.

Solch ein eher „cleanes“ Einrichtungskonzept findet wie viele andere Strömungen seinen Ursprung in Skandinavien. Es basiert auf der schwedischen Lebensphilosophie „Lagom“ und feiert den gesunden, maßvollen Genuss. Der neue Nordic Style wird bereits als Nachfolger vom dänischen Kuscheltrend „Hygge“ gehandelt. Die just erworbenen Kissen und zahllosen Kerzen neben der Badewanne also umgehend in die Verbannung schicken? „Nein“, meint Jens J. Wischmann. In erster Linie sollte das Bad so eingerichtet werden, dass man sich darin rundherum wohlfühlt. „Wer gerne mehr aufträgt, der darf das auch weiterhin tun, vielleicht jedoch mit dem Hintergedanken, dass Gemütlichkeit ebenso ressourcenschonend funktioniert“, erklärt der Geschäftsführer der Vereinigung Deutsche Sanitärwirtschaft (VDS). Insofern ergänzten sich dänischer Kuscheltrend und kühlerer Zeitgeist aus Schweden ausgezeichnet.

Das richtige Maß für die Ausstattung eines lebenswerten Bades findet man im Internet unter www.gutesbad.de oder live bei einem Besuch der Ausstellungen der Badprofis. Eine gute Gelegenheit dazu ist der „Tag des Bades“ am 16. September. Die Teilnehmer-Adressen bietet u. a. www.tagdesbades.de.

Regionaler Ansprechpartner – Tag des Bades Zander Bad