Natürlich bauen – ökologische Baustoffe für mehr Lebensqualität

Foto©WEM Wandheizung

7.9.2016 Serie Teil 2/6 Wandheizung und Wandkühlung von David Feldbrügge

Einsatzmöglichkeiten • Wirkung • Einbau  Die Idee der beheizten Wand ist nicht neu. Schon im alten Rom gab es Heizungen, die warme Luft in die Wände geführt haben.

Bei einer beheizten Wand werden im Putz Heizungsrohre verlegt, die von warmem Wasser durchströmt werden. Die so erzeugte Wärme wird von der Putzoberfläche als infrarote Strahlung abgegeben und erwärmt Bewohner, Möbel und alle übrigen Wand-, Boden- und Deckenflächen, nicht jedoch wie bei herkömmlichen Heizungen die Raumluft.

Die infrarote Strahlung kennen wir von der Sonne, Sonnenstrahlen  sind nichts anderes als eine solch behagliche Strahlung. Wandheizungen reduzieren somit Staubumwälzungen und Luftzirkulation, da keine warme Luft vorhanden ist, die zirkulieren kann. Das ist besonders für Allergiker von Vorteil.

Alle beheizten Wandflächen sind vor kondensierender Feuchtigkeit geschützt, Schimmelprobleme sind hier nicht zu erwarten. Das schützt nicht nur die Bewohner, sondern auch die Bausubstanz, da so auch aufsteigender Feuchtigkeit entgegengewirkt werden kann. Da die Wandheizung im Putz unsichtbar verlegt wird, gibt es keine störenden Heizkörper. Die Wandflächenheizungen erwärmen die Räume in kürzester Zeit. Die Vorlauftemperatur ist gering, eine effektive Nutzung von Sonnenenergie ist möglich.

Der Einbau kann leicht selbst vorgenommen werden. Dank der innovativen WEM Klimaelemente – einer Lehmbauplatte mit integriertem Heizungsrohr – wird die Heizung einfach angeschraubt, miteinander verbunden und muss nur noch mit Lehm verspachtelt werden. Die Heizung kann auch an Decken oder Dachschrägen eingebaut werden. In Kombination mit einer Wärmepumpe können die Wand- oder Deckenflächen auch zum Kühlen genutzt werden. – Das ist energieeffizientes Bauen mit Wohlfühl-Atmosphäre!

Serie_Natuerlich_bauen_Teil2 original Seite aus Haus+Hof als PDF

Komplette Online Ausgabe 5_2016 Haus+Hof