Photovoltaik: Auf dem Dach Steuern sparen

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Wer sich eine Photovoltaikanlage auf das Dach seines Eigenheims installieren lässt und den Strom gegen eine Vergütung ins Netz eines Energieunternehmens einspeist, ist in den Augen des Finanzamts ein gewerblicher Unternehmer. Das bringt einige Rechte und Pflichten mit sich.

Investitionsabzugsbetrag

Bereits drei Jahre vor der Installation können Sie  Betriebsausgaben in Höhe von 40 Prozent der Nettokosten der Photovoltaikanlage geltend machen. Dieser Verlust kann mit anderen Einkünften steuersparend saldiert werden. Sie müssen die Investitionsabsicht nur beweisen können.

Beispiel: Sie planen 2019 den Kauf einer Photovoltaikanlage für 20.000 Euro. Ein Statiker hat bereits berechnet, welcher Anlagentyp sich eignet. In der Steuererklärung 2016 dürfen Sie einen Verlust von 8.000 Euro (20.000 Euro x 40 Prozent) geltend machen und mit anderen Einkünften steuersparend verrechnen.

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