Schnitt und Erziehung von Beerenobst

Unsere Serie „Nutzholzschnitt im Garten“ – Teil 6/6

Schnitt und Erziehung fallen bei den verschiedenen Beerenobstarten und -sorten recht unterschiedlich aus. Bei Johannisbeeren, Stachelbeeren, Jostabeeren und Kulturheidelbeeren ist ein entsprechender Aufbau der Sträucher notwendig.

Beim Schnitt ist darauf zu achten, dass altes Holz zurückgeschnitten wird. Durch einen Aufbau- beziehungsweise einen Auslichtungsschnitt wird die Entstehung von neuem Fruchtholz gefördert. Der Schnitt führt zu einem besseren Ertrag und einer besseren Fruchtqualität.

Bei Hochstämmen ist altes und hängendes Holz zu entfernen. Auch Triebe, die quer durch die Krone wachsen, werden entfernt.

Bei Himbeeren und Brombeeren werden die Fruchtruten oder Ranken, die getragen haben, jedes Jahr entfernt (Sommerschnitt). Nur die einjährigen Jungruten bleiben stehen und tragen in der kommenden Saison.

Falls die einjährigen Ruten bei den Himbeeren zu dicht beieinander stehen beziehungsweise „wandern“, wird bei ihnen auch ein Teil der einjährigen Ruten entfernt.

Weinreben und Kiwis, die an einem Gerüst gezogen werden und deren Fruchtholz laufend erneuert werden muss, werden immer wieder stark zur Basis zurückgeschnitten.

Wie bei allen Schnitten ist auf scharfe Scheren beziehungsweise Sägen zu achten.

Rohwer Garten- und Landschaftsbau
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Dieser Bericht ist Teil der Serie „Nutzholzschnitt im Garten“