Vielen Betrieben fehlt die Strategie

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von HH24 für Sie gelesen Handwerkerzeitung 17.2.2017

 

Handwerker vernachlässigen laut einer Studie aus Baden-Württemberg die langfristige Planung. Vor lauter Arbeit kommen sie nicht dazu, Zukunftspläne zu schmieden. Experten halten das für gefährlich.

Eine Studie aus Baden-Württemberg bescheinigt dem Handwerk Schwierigkeiten bei der strategischen Planung. Weil die Geschäfte so gut laufen, schaffen es viele Betriebsinhaber nicht, mehr als zwei oder drei Jahre in die Zukunft zu blicken und die Ausrichtung ihres Betriebs zu überdenken. „Es gibt ein Defizit bei der Planung. Das wird vom Tagesgeschäft völlig überlagert“, bestätigt Oskar Vogel, Hauptgeschäftsführer des Baden-Württembergischen Handwerkstags (BWHT).

Der BWHT und das baden-württembergische Wirtschaftsministerium hatten die auf Handwerksthemen spezialisierten Forschungsinstitute itb in Karlsruhe und ifh in Göttingen mit der Untersuchung „Dialog und Perspektive Handwerk 2025“ beauftragt. Die Studie bezieht sich zwar auf kleine und mittlere Unternehmen im Südwesten, viele Erkenntnisse lassen sich jedoch auf das Handwerk insgesamt übertragen. Georg Hiltner, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Konstanz, wertet die Studie als „wichtigen Denkanstoß“, sein Kollege Jens Brandt aus Mannheim lobt den „richtigen Ansatz“.

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