Vom Gesellen zum Meister

Foto: Christine Kohnke-Löbert

Mehr Selbstbestimmung im Job und bessere Verdienstmöglichkeiten – wer würde sich dies nicht wünschen. Der Weg dahin kann auch im Maurergewerk über den Meisterlehrgang führen. Wer gerne mehr Verantwortung übernehmen und vielleicht auch selbst Lehrlinge ausbilden möchte, für den ist die Entscheidung schon klar: „Ich mache meinen Meister!“

Mit einem Meisterabschluss ist man im Job auf der sicheren Seite. Zum einen ist es mit Meisterabschluss leichter, eine qualitätvolle und auch gut bezahlte Arbeit zu finden. Als Unternehmer bürgt der Meister für Handwerksqualität, er genießt eine hohe Anerkennung und sichert Arbeitsplätze.

Meisterlehrgänge werden von den Handwerkskammern angeboten. In unserer Region ist die HWK Braunschweig-Lüneburg-Stade zuständig, erste Anlaufstelle für jeden Ausbildungswilligen wäre im hiesigen Einzugsgebiet also die Kammer in Lüneburg. Viele Lehrgänge finden im modern ausgestatteten Technologiezentrum in der Dahlenburger Landstraße (der große TZH-Turm hinter dem Bahnhof ist kaum zu übersehen) statt. Einige allerdings auch an den beiden anderen Standorten.

Inhalte gehen mit der Zeit

Die Inhalte der Lehrgänge haben sich in den vergangenen Jahren ebenso wie die Berufe selbst verändert. „Der Trend geht derzeit in Richtung Management und Organisation. Hier muss heute einfach mehr geleistet werden, als früher“, fasst es Peter Kuckat, Abteilungsleiter der Meisterakademie Plus bei der HWK, zusammen. Die Aufgabe an die Kammern als Abieter der Lehrgänge sei es, den Gegebenheiten der modernen Wirtschaft mit ihren Anforderungen an Betriebswirtschaft, Management und sich verändernden Strukturen Rechnung zu tragen, dabei jedoch die meisterlich-praktischen Fähigkeiten nicht zu vernachlässigen.