Wer clever ist, sorgt vor – Heizungsoptimierer profitieren jetzt von staatlicher Förderung

Sparfüchse aufgepasst: Seit August 2016 fördert der Bund sowohl den Thermostatwechsel als auch den hydraulischen Abgleich und den Austausch alter Heizungspumpen mit einem Anteil von bis zu 30 Prozent auf den Netto-Rechnungsbetrag. (Foto: epr/VDMA Armaturen/©Fotolia_88314014)

(epr) Kühl, kalt, bitterkalt: Insbesondere die schlechten Witterungsverhältnisse sind verantwortlich dafür, dass 2016 in Deutschland mehr Energie verbraucht wurde als im Jahr davor. Der Verbrauchsanstieg in Höhe von insgesamt 1,6 Prozent konnte allerdings durch weitere Verbesserungen bei der Energieeffizienz gedämpft werden – zu diesem Ergebnis kommen verschiedene Studien. Grund genug für Hausbesitzer, auch die private Energiewende einzuleiten? Auf jeden Fall, denn gerade Heizungsoptimierer profitieren jetzt von staatlichen Fördermitteln!Rund 80 Prozent des Energiebedarfs in deutschen Haushalten entfallen auf Heizung und Warmwasser. Kein Wunder also, dass viele Wohnungseigentümer genau hier ansetzen, um durch mehr Effizienz wertvolle Energie und damit bares Geld zu sparen und die Umwelt zu schonen. In puncto Heizungsoptimierung können schon kleine Maßnahmen zu großen Einsparungen führen! Beispiel Thermostatwechsel: Weder finanziell noch aus baulicher Sicht ist es besonders aufwendig, veraltete Heizkörperthermostatregler durch moderne Modelle zu ersetzen. Diese überwachen dank einer hocheffizienten Technik die Raumtemperatur sehr präzise und steuern den Heizwasserdurchfluss in den Heizkörpern selbsttätig, sodass alle Räume immer optimal temperiert sind und Heizwärme nicht sinnlos verpulvert wird. Wer noch bessere Ergebnisse erzielen möchte, lässt vom Heizungsfachmann einen sogenannten hydraulischen Abgleich der gesamten Heizungsanlage durchführen. Dazu ermittelt der Experte für jedes Zimmer einzeln, wie viel Wasser welcher Heizkörper benötigt, um anschließend die Heizkörperventile entsprechend einzustellen. Als Folge verteilt sich die Wärme gleichmäßig im ganzen Haus und die Bewohner genießen aufgrund des verbesserten Raumklimas mehr Wohnkomfort. Sparfüchse aufgepasst: Seit August 2016 fördert der Bund sowohl den Thermostatwechsel als auch den hydraulischen Abgleich und den Austausch alter Heizungspumpen mit einem Anteil von bis zu 30 Prozent auf den Netto-Rechnungsbetrag. Weitere Informationen zum Förderprogramm Heizungsoptimierung hält der VDMA Fachverband Armaturen unter http://arm.vdma.org/branche bereit.