Wie laufen E-Auto und E-Transporter im Alltag?

© Kreisel E-Golf

HH24 hat für sie gelesen:

Die Deutschen wollen keine E-Autos. Die Reichweite? Genügt nicht. Die Ladesituation? Katastrophal. Die Kosten? Enorm. Fazit: Im Alltag funktioniert das nicht. Aber stimmt das? handwerk magazin besuchte zwei Betriebe mit E-Flotten. Ein Praxisbericht.

DARF ICH MIT DEM E-FAHRZEUG ÜBERALL PARKEN?

Zu Beginn unseres Alltagstest erstmal ein aktuelles Gerichtsurteil, das Licht ins Dunkel zum Thema ‚Parken mit dem Elektroflitzer‘ bringt: Mit Elektroautos haben Sie in Sachen Parken überall Vorrechte? Das stimmt so nicht. Wie ein aktuelles Urteil zeigt, sind Elektrofahrzeuge lediglich beim Ladevorgang gegenüber konventionellen Automobilen im Vorteil.

Der Fall: Ein Autofahrer wollte sein E-Auto an einer Ladestation aufladen, an der per Halteverbotsschild ausschließlich elektrischen Autos das Parken während des Ladevorgangs gestattet war. Da einer der beiden vorhandenen Plätze bereits belegt war und sein Kabel am anderen Zugang nicht passte, ließ er sein Fahrzeug kurzerhand stehen, um später an die zurzeit belegte Station zurückzukehren.

Er staunte nicht schlecht, als sein Auto einige Stunden später nicht mehr da war. Es wurde abgeschleppt. Gegen die Zahlung der Abschleppkosten klagte er vor Gericht.

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