Wild-Power 2.0-Mit dem Elektroauto „Zoe“ von Renault beweist die Max Wild GmbH: Elektromobilität lohnt sich – für das Unternehmen und die Umwelt

Berkheim (jm).
Umweltfreundliche E-Power für die Profis ohne Grenzen: Bei Kurierdiensten, Behörden- oder sonstigen Besorgungsfahrten setzt die Max Wild GmbH aus Berkheim (Kreis Biberach) ein ganz besonderes Pool-Fahrzeug ein: das stylische Elektroauto „Zoe“ von Renault. Mit „Zoe“ schont das Familienunternehmen nicht nur die Umwelt, sondern auch den eigenen Geldbeutel. Rund 1.000 Euro spart sich die Max Wild GmbH pro Jahr und beweist wieder einmal ihre Vorreiterrolle. Denn „Zoe“ hat das erste E-Kennzeichen im gesamten Landkreis Biberach und wird ab sofort energieautark betrieben.

Denn für das „Betanken“ des neuen Elektro-Stars hat sich die Max Wild GmbH etwas ganz Besonderes einfallen lassen: Eine eigene Ladestation, die von den Photovoltaikanlagen auf den Dächern der Lager- und Produktionsanlagen sowie dem Carport eingespeist wird. „So wird unser E-Flitzer künftig mit echter Wild-Sonnenenergie geladen. Wir sind in dieser Hinsicht also vollkommen energieautark und kommen so auch am günstigsten weg“, erklärt Roland Wild einer der vier Geschäftsführer der Max Wild GmbH und Fuhrparkmanager des Unternehmens.

Bei den Mitarbeitern kommt „Zoe“ super an. „Alle sind ganz wild auf den weißen E-Flitzer“, freut sich Roland Wild. Als Pool-Fahrzeug wird das Elektroauto vor allem für kurze Strecken eingesetzt. Insgesamt 15 kaufmännische Mitarbeiter des Wild-Teams nutzen „Zoe“ beispielsweise für Kurierfahrten nach Memmingen oder Berkheim sowie für Behördenfahrten oder anderweitige Besorgungen.

Cool für die Belegschaft: Weil die Begeisterung für „Zoe“ im Unternehmen keine Grenzen kennt, sollen die Mitarbeiter das Fahrzeug auch privat nutzen können. „Da gibt es immer wieder passende Anlässe wie zum Beispiel für die Azubis als Belohnung für ihre erfolgreiche Abschlussprüfung. Wir wollen mit dieser Geste auch das Umweltbewusstsein im Team fördern“, so Roland Wild.

Auch die Controller bei Max Wild sind zufrieden, denn „Zoe“ rechnet sich voll für das Unternehmen. Bei einer jährlichen Laufleistung von 15.000 Kilometern liegt allein die Benzinkostenersparnis bei rund 800 Euro. Außerdem ist „Zoe“ für zehn Jahre von der Kfz-Steuer befreit. Das spart pro Jahr noch einmal zusätzlich 200 bis 300 Euro.

Das „Tanken“ mit Strom freut dabei nicht nur den Geldbeutel, sondern auch die Umwelt. Denn zum einen werden Ressourcen wie Gas und Erdöl geschont und zum anderen schädliche Emissionen wie CO2 vermieden. Als umweltbewusstes Unternehmen, bei dem Werte wie Ressourcenschonung und ökologische Verantwortung fest in der Firmenphilosophie verankert sind, war es deshalb für die Max Wild GmbH keine Frage, einen weiteren Schritt in die E-Mobilität zu gehen.

„Wir sind bekannt für unsere Neugier. Wenn man etwas Neues testen kann, dann machen wir es. Wir gehen gerne neue Wege“, sagt Roland Wild und erinnert in diesem Zusammenhang an den eigenen Pioniergeist. Bereits vor Jahren entwickelte die Max Wild GmbH eine rein elektrisch angetriebene Horizontalbohranlage, die hauptsächlich in Naturschutzgebieten eingesetzt wird, also überall dort, wo keine herkömmlichen Kraftstoffe verwendet werden dürfen, um Umweltschäden auszuschließen. Und so kommt 60 Jahre nach dem ersten Lkw nun also das erste Elektroauto in den Fuhrpark der Max Wild GmbH.

Doch E-Pkw ist nicht gleich E-Pkw. Bei den verschiedenen Fahrzeugen gibt es zum Teil große Preis/-Leistungsunterschiede. „Wir haben uns wirklich alle derzeit verfügbaren Modelle ganz genau angeschaut und hatten sogar den Tesla da. Am Ende kam für uns nur das Elektroauto von Renault in Frage. ‚Zoe‘ hat einfach ein unschlagbares Preis-Leistungs-Verhältnis und auch die Beratung durch das Autohaus Sirch in Memmingen war hervorragend“, erklärt Daniel Wild, Sohn von Roland Wild und Mitentwickler des E-Car-Projektes.

Dass es im Bereich der E-Mobilität in Deutschland noch einiges zu tun gibt, beweist der internationale Vergleich. Während beispielsweise in Norwegen jede dritte Neuzulassung ein Elektroauto ist, liegt der Anteil in Deutschland bei unter einem Prozent. „Da hinken wir in Deutschland wirklich noch ganz schön hinterher. Aber ich bin überzeugt, dass sich in den nächsten zehn bis 20 Jahren Elektroautos immer stärker durchsetzen werden. Die Vorteile, die Elektroautos vor allem auch für Unternehmen bieten, sind nicht zu übersehen“, findet Daniel Wild, der die Idee seines Vaters im Zuge seiner Tätigkeit als Werkstudent voll motiviert in die Tat umsetzte. Ein cooles Einstiegsprojekt, das auch in den nächsten Jahren seine Kreise ziehen wird. 180 Pkw und Kombis gibt es im Wild-Fuhrpark, gut möglich, dass die Fahrzeuge in Zukunft nach und nach durch abgasfreie Alternativen ersetzt werden.

Über die Max Wild GmbH:
Die Max Wild GmbH mit Sitz in Berkheim (Baden-Württemberg), ist ein innovatives Familienunternehmen, das seit 1955 auf die Synergieeffekte eines breiten Leistungsspektrums setzt. Rund 420 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind in folgenden

Bereichen tätig: Abbruch, Flächenrecycling, Fuhrpark- und Gerätemanagement, Horizontalbohrtechnik und Rohrleitungsbau, Kiesvertrieb, Transportdienstleistungen, Logistik, Systementwicklung, Tief- und Erdbau.

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„Zoe“ von Max Wild ist das erste E-Car im Landkreis Biberach. Foto: Max Wild